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E-Smog App

Installieren Sie unsere UNIGE E-Smog Android-App aus dem Google Play Store um teilzunehmen.

Karte

E-Smog Map

Anonyme Elektrosmogwerte werden hier auf einer öffentlichen Karte visualisiert.

... und was ist mit Umweltstrahlung?

OpenRadiation
© OpenRadiation

In Zusammenarbeit mit dem Projekt OpenRadiation messen wir neben Elektrosmog (nicht-ionisierende Strahlung, die von intelligenten Geräten ausgeht) auch ionisierende Strahlung.

Neuigkeiten

Das E-Smog-Projekt

Sammeln Sie anonyme E-Smog-Werte mit unserer Android-App. Helfen Sie mit, eine E-Smog-Karte Ihrer Umgebung zu erstellen.

Die UNIGE E-Smog-App wurde für ein Projekt zur Messung nichtionisierender Strahlung ("E-Smog") mit Smartphones vom TCS Sensor Lab der Universität Genf entwickelt.

Messungen

Unsere Messungen sind auf die Strahlung der folgenden Quellen beschränkt:

  • Wifis
  • Benachbarte Telefone
  • Bluetooth-Geräte

Als Strahlungsindikator werden die RSSI-Werte der oben genannten Quellen ermittelt und kumuliert. Wir verwenden eine Farbskala von grün für eine niedrige kumulierte Signalstärke (niedriger als -75 dBm) bis rot für eine hohe kumulierte Signalstärke (höher als -40 dBm). Beachten Sie, dass dBm ein logarithmischer Wert ist, der in Watt umgerechnet werden kann.

Bitte beachten Sie, dass wir bei diesem Versuch nicht den Anspruch erheben, einen absoluten Wert für nichtionisierende Strahlung zu berechnen. Vielmehr ist uns bewusst, dass die gemessenen Werte nur ungefähre Anhaltspunkte sind. Dies liegt zum einen daran, dass nicht alle Geräte erfasst werden können und zum anderen daran, dass die persönliche Strahlenbelastung von vielen Faktoren abhängt, die wir hier nicht messen. Sie hängt zum Beispiel davon ab, an welcher Stelle des Körpers und wie lange ein Telefon benutzt wird, aber auch von der eigenen Mobilität. Es ist auch möglich, dass man fast kein Netzsignal hat und das eigene Handy eine relativ hohe Strahlungsquelle ist, weil es nach der Netzantenne sucht.

Wir hoffen jedoch, dass wir durch möglichst viele Teilnehmer an diesem Projekt dennoch einen aussagekräftigen Trend erkennen können. Das bleibt abzuwarten und deshalb ist Ihre Teilnahme von unschätzbarem Wert!

Weitere Lektüre zum Thema Elektrosmog finden Sie unter anderem in Studien im Auftrag der Schweizer Regierung auf "Elektrosmog-Belastung".

Anforderungen zum Scannen

Wir versuchen, eine bestmögliche Abdeckung mit Messungen von Orten wie Genf und Zürich und deren Umgebung zu erreichen. Nach einer Aufwärmphase des Projekts erhalten Sie daher etwa einmal täglich einen Vorschlag in Form einer Benachrichtigung, wo noch eine Messung erforderlich ist. Dieser Vorschlag wird lokal initiiert und bezieht sich auf Ihre letzte Messung. Ihr Standort wird nicht auf unserem Server gespeichert, um diese Vorschläge zu generieren. Es laufen keine Messungen im Hintergrund ohne Ihr Wissen ab.

Schutz der Privatsphäre

In diesem Projekt geht es nicht darum, Ihre persönliche Strahlenbelastung zu messen, sondern darum, ob es an bestimmten Orten auffällige Werte gibt, z.B. am Bahnhof, in der Bibliothek oder am Flughafen auf der Rolltreppe, oder auch in bestimmten Wohngebieten. Um den E-Smog-Pegel zu ermitteln, greifen wir im Moment der Messung auf Attribute der Android-Klassen CellInfo, BluetoothDevice, ScanResult, Build und TelephonyManager zu. Die Attribute werden benötigt, da der Messwert z.B. vom Netzbetreiber abhängt und diese Information in den Android-Klassen enthalten ist. Außerdem ordnen wir den Standort der Messung einem Cluster zu und begrenzen die Zoom-Optionen, um die Daten möglichst privat zu halten.

Dieses Projekt wurde von der Kommission für Forschungsethik der Universität Genf genehmigt.

Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.